Archiv für: Mai 2008
Wonnemonat
Auch wenn usrpünglich die Wonnen nur dem Vieh galten ("wunnimanot" = Weidemonat) in diesem Jahr hat mit dem 1. Mai schlagartig der Frühling Einzug gehalten. Eine himmlische Macht hat all die dunklen Wolken und das regentrübe Wetter vertrieben.
Und wie im Lied von Emanuel Geibel
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.
präsentiert sich die Natur um uns herum (über den Rest des Liedes lässt sich trefflich streiten). Mich zieht es ähnlich hinaus, abgesehen von dem einen oder anderen Muskelkaterchen, genieße ich es mich an all der aufblühenden Pracht in lauer Frühlingsluft zu berauschen.
Ob in den Wäldern auf den Wiesen und Feldern (wirklich eine sehr lyrische Zeit aktuell) oder in Vorgärten allenthalben erfreut uns die blühende Pracht. In den meisten Vorgärten jedenfalls - es sei denn er ist irgendwo zwischen ZEN (japanische Gärten ) und "Mon Oncle" (Mein Onkel) konzipiert... Egal, Hauptsache der Anblick macht Spaß.

