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Alle Farben des Lebens feiern

September 2010
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Kategorie: Unvergleichlich Weiblich

Heute ist Internationaler Frauentag

Bild "Weiblich" 2005 von der Künstlerin Doris B. Lambling gemalt

Allemal besser als der Muttertag.
Wer noch nicht weiß, was der Internationale Frauentag so ist, wer ihn ‘erfunden’ hat und warum die Geschenk-Industrie** ihn (noch immer) vernachlässigt, kann nach “Frauentag” googeln (yahoohen) oder mal zunächst bei wikipedia guggen.

** Allerdings hat mich ein Radiospot überrascht, bei dem allen Frauen über 18 am 8. März ein Nachlasss von 18% angeboten wurde. Na toll...:roll:

Permalink08.03.07, 00:00:00, by © 2007 Doris B. Lambling Email , 40 Ansichten, Unvergleichlich Weiblich , Hinterlasse einen Kommentar

Miteinander

Miteinander aus dem Jahr 2004 von der expressionistischen Malerin Doris B. Lambling

Wieder eines aus den 95% meiner Bilder, die mich schon beim Malen völlig überrascht haben, wobei die verbleibenden 5% mir ebenfalls ein Rätsel sind. ;)
Nunja, soweit ich das sehe, zeigt sich hier meine Vision von Liebe. Damit ist entgegen dem ersten Eindruck keine symbiotisch-verwachsene Nähe wie bei siamesischen Zwillingen gemeint. Bin geneigt laut auszurufen “Im Gegenteil!”.

Tief empfundene, zärtliche, leidenschaftliche Nähe im Geist und Fühlen das schon eher. Eine Nähe, die auch bei räumlicher Trennung noch vorhanden ist. Blindes und stummes Verstehen, miteinander Wachsen, gemeinsam in neue Dimensionen vordringen, einander Durchdringen, ineinander Auflösen (zeitweilig in so bestimmten Momenten…) — typisch weibliche Wünsche vermutlich.
Die (’zufällig’ gefundenen) Farben erzählen von tiefer Lust, Liebe, Leidenschaft, Zärtlichkeit und Weisheit, von großer Geborgenheit im Strudel unseres mitunter chaotischen Daseins.

Und trotzdem oder gerade deshalb sich gegenseitig viel Raum und Freiheit lassen, um sich ganz individuell zu entfalten, einander annehmen so wie man ist und wie man sich entwickelt. Niemand bleibt in seiner Entwicklung stehen, bloß weil die Liebe ins Leben getreten ist. Unverzagt freudig den Weg gemeinsam gehen, wohin auch immer er führen mag.

Gern mal aneinander reiben in vielfachem Sinne (kicher). Nix langweiliger als vollkommene Übereinstimmung. Bäh, wo bleiben da sonst die Überraschungen, neuen Perspektiven?

Anders als eine Freundin von mir, die für solch dramatische Liebesschwüre und -bedingungen wie in Schillers Kabale und Liebe schwärmt, bevorzuge ich im übrigen mehr eine alltagstaugliche Liebe. Dazu fallen mir immer gleich die Worte Erich Kästners ein “… auch die
schönste Frau, die es gibt, muss mal aufs Klosett; auch der tapferste Mann, den es gibt, schaut mal unters Bett …” oder kommt erst der Mann und dann die Frau? ;)

Permalink29.10.06, 00:00:00, by © 2007 Doris B. Lambling Email , 17 Ansichten, Die liebe Liebe, Freiheit, Unvergleichlich Weiblich , Hinterlasse einen Kommentar

Es schreit

Es schreit 2005 von der expressiven Malerin Doris B. Lambling gemalt

Nun, als ich dieses Bild letztes Jahr malte, war meine Erklärung “Keine Ahnung, was es ist, aber es schreit”.

Heute hätte ich manchen Grund zu schreien. Hatte gestern einen kleinen Unfall und hab nun tierische Schmerzen im geschwollenen Knie. Das könnte mich wirklich zum Schreien bringen - der Unfall selbst und die Schmerzen.

Es war übrigens ein komischer Moment, als ich wie in einer Slapstik-Szene in Zeitlupe fiel und wusste, ich kann absolut nichts dagegen tun.

Lachen soll ja die beste Medizin sein, es hellt jedenfalls die Stimmung auf. :)
Obwohl ich im Moment nicht so beweglich bin wie John Cleese (einst), habe ich derzeit eine herrlich unsinnige Gangart drauf… perfekt für jenes Ministerium;)

Der Onkel Doktor meinte allerdings, dass mich ein zu viel an Flexibilität in meinen Bänder zu Fall gebracht hat und wohl immer mal wieder straucheln lässt.

Permalink24.10.06, 00:00:00, by © 2007 Doris B. Lambling Email , 40 Ansichten, Lyrisches, Kunst für Kinder, Unvergleichlich Weiblich , Hinterlasse einen Kommentar

Irgendwo zwischen Tag und Nacht

Irgendwo zwischen Tag und Nacht gemalt 2004 von der Expressionistin Doris B. Lambling

Vor ein paar Wochen tauchte in einem deutschen Kunstforum die Frage auf “wie lange malt ihr an einem Bild?” Meine simple Antwort lautet noch immer “bis es fertig ist”.

Wann ein Bild wirklich fertig ist, bemisst sich für mich nicht nach Durchschnittswerten in Tagen oder Stunden. Darüber entscheidet ausschließlich eine innere Gewissheit, wenn jede Faser von mir ruft und jubiliert “JA, das ist es!”.

Es ist immer die gleiche Reise aus dem Unbekannten ins Unbekannte. Sie beginnt mit der Auswahl der Farben und den ersten Annäherungen an die Formen, Wachsen und Suchen, Wachsen und Finden und dann plötzlich wissen “JA, das ist!”.

Suchen, Wachsen, Finden beschreibt zugleich ganz handfeste Erfahrungen meines ‘jungen’ malenden Lebens. Zum Beispiel das richtige Material zu finden, mit dem ich am besten malen kann oder die wachsenden Bildgrößen oder die passenden Farben und Formen zu entdecken…

Bei diesem Bild beispielsweise fand ich zum ersten Mal zu so hellen Regenbogenfarben sowie zu Schwarz und brauchte erstmalig mehrere übermalte Schichten auf meinem Weg zum “JA, das ist es!”.

Permalink14.10.06, 00:00:00, by © 2007 Doris B. Lambling Email , 113 Ansichten, eigenART, Farben des Lebens, Unvergleichlich Weiblich , Hinterlasse einen Kommentar

Blaue Frau

Blaue Frau gemalt 2004 von der Künstlerin Doris B. LamblingEin ‘Frühwerk’ aus 2004 (als Nummer 8 gelistet) noch mit Wasserfarben.
Für mich markiert es einen wichtigen Meilenstein. Während ich beim Malen noch nach einer Idee suchte, wuchs die blaue Frau ganz von selbst und ich lernte dem Fluss zu vertrauen.

Permalink06.10.06, 00:00:00, by © 2007 Doris B. Lambling Email , 51 Ansichten, eigenART, Farben des Lebens, Unvergleichlich Weiblich , Hinterlasse einen Kommentar